Mehr DEMOkratie – weniger PARTEIokratie!

These: Die Demokratie (= Volksherrschaft) ist auf dem Weg nach Österreich von Parteien überfallen, ihres Inhalts beraubt und bloß ihr Name als Deckmantel für eine tatsächliche Parteienherrschaft missbraucht worden.
Stützung dieser These: Das Staatsvolk hat keine Entscheidungsrechte! – Es hat nur, wie „Vieh“, alle paar Jahre ein Wahlrecht über „Tröge“ (= Parteien), die Andere (= Parteibonzen) nach IHREN WÜNSCHEN „gefüllt“ haben. Die volkstümliche Bezeichnung „Stimmvieh“ hat in dieser Sichtweise ihre Berechtigung und trifft den Kern des Übels!
„Vieh“ ist keine respektvolle, wertschätzende Bezeichnung für den „Souverän“ des Staates – von dem ja per definitionem „das Recht ausgeht“. Ist es „das Recht“, einen Trog zu wählen, den Andere nach IHREN Interessen gefüllt haben, das unseren Staat als Demokratie qualifiziert???
In den „verabscheuungswürdigen“ Diktaturen/Volksdemokratien hat das Volk nur EINEN Trog, wir haben vier bis sechs Tröge: Macht das einen QUALITATIVEN Unterschied? – NEIN! Es ist zu Diktaturen bloß ein zahlenmäßiger Unterschied, der nur Herdenvieh zufrieden stellen kann – keine Demokrat/inn/en!

Schritte auf dem Weg zur Demokratie

  • Viele halten Volksabstimmungen für den überzeugendsten Beweis für demokratische Gesinnung. Wer weiß, wie sehr Formulierungen die Ergebnisse  beeinflussen, wird sie nur als Notmaßnahme aus Sackgassen des Diskurses akzeptieren!
  • Ich bin vermutlich nicht der Einzige, dem durch unakzeptable Entscheidungen „seine“ Partei abhanden gekommen ist – z. B. durch Unterdrückung der Frauen bei der Kandidatenliste, Schutz Korrupter, Weiterführung von Systemschwächen,…
    Wegen des geringen Aufwands, seiner Preisgünstigkeit + sofortigen Wirkung schlage ich vor, dass WEISS WÄHLEN (= zur Wahl gehen und KEINE Partei wählen)
  • IM ERSTEN SCHRITT bekannt gemacht, separat gezählt und veröffentlicht wird.
  • IM ZWEITEN SCHRITT zu einer proportionalen Reduktion der Mandate führt!

Das wäre m. E. auf jeden Fall eine Aufwertung der Wahl und der DEMOkrat/inn/en…

Ich bitte um Ihre Stellungnahme!

 

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