Willkommen beim Eigendenken!

„Eigendenken“??? Wozu soll es gut sein? Was ist Eigendenken?

In Zeiten der Informations-Überflutung ist die Auswahl oftmals vom Zufall, öfter aber von dahinter stehenden, verborgenen Interessen der „Informations“-Stelle (TV-Spots, gesundheitliche „Infos“, politische Welt-News,…) abhängig.

Es kann beruhigend wirken, wenn die Infos (besonders bei unterschiedlichen Quellen!) gut zusammenpassen, wenn sie einander unterstützen. Im Empfänger/In der Empfängerin entsteht so der Eindruck, es ist alles in Ordnung, Gegenwart und Zukunft sind gesichert, frau/man selbst stehe auf der richtigen Seite…
Das erweckt den Wunsch: „Hoffentlich bleibt alles so wie es ist, wird höchstens noch besser!“

Nur durch Eigendenken wird frau/man auf die Möglichkeit stoßen, dass dieses Sicherheitsgefühl von einem verborgenen Interesse EIGENNÜTZIG erzeugt werden könnte…

Eigendenken entspringt der natürlichen Kritikfähigkeit des Menschen und ist sein ALLEINSTELLUNGS-MERKMAL unter allen Geschöpfen! Niemals dürfen wir unsere Kritikfähigkeit auf- oder auch nur abgeben (Lit.: Wo lassen Sie denken?) damit verwandeln wir uns in eine Schafherde, die orientierungslos nach dem Hirten blökt!
Eigendenken ist unsere persönliche, somit einzig verlässliche Quelle unseres Wissens. Es führt zu Orientierung, gibt Entscheidungssicherheit wie ein persönlicher Kompass, in Zeiten, die von Verführungen gekennzeichnet sind!

Was ist Eigendenken?
Eigendenken ist zwar eine einsame Beschäftigung des Verstands, doch es kann unmöglich egoistisch sein:
1) EIGENDENKEN WILL AUSTAUSCH: Wir gehen davon aus, dass Eine/r niemals besser sein kann als Mehrere, die zusammenarbeiten wollen!
2) So kann niemals Geringschätzung für Andere, „Fremde“, „Dumme“, Junge, Alte, Männer, Frauen, Schwarze, Rote, Grüne, Blaue,… einen Platz bekommen, denn je größer die Unterschiede, umso größer die Erfolgsaussichten bei freundschaftlichem Zusammenwirken!
3) Notwendige VORAUSSETZUNGEN für befriedigende Ergebnisse von Eigendenken sind RUHE (vor/nach Schlaf…), Muße und Wohlbehagen.
Daher ist es unklug, Gegenspieler/innen in die Enge zu treiben, gar zu ärgern, wenn eine Einstellungsänderung angestrebt wird…
4) Eigendenken hilft Jede/r/m und NÜTZT immer ALLEN!!! Eigendenken richtet sich GEGEN NIEMANDEN!
5) Kommunikation ist der Weg zum Mitmenschen. Unsere Sprache sollte diesen Weg ebnen: Sie sollte zwar überlegt verwendet werden, KLAR machen, aber möglichst Allen offen stehen (Lit.: Leicht Lesen). Bitte Fachausdrücke vermeiden/erklären!

    Ich wünsche uns allen viele erhellende Beiträge, Freude + Erfolg!
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Ein Kommentar zu Willkommen beim Eigendenken!

  1. R. Appl sagt:

    Lieber Peter Poropatis, danke für Deine Stellungnahme!
    Ich teile Dein Unbehagen mit „unserer“ DEMOkratie: Nach meiner Einschätzung ist die Monarchie nach dem 2. Weltkrieg in die „Parteiokratie“ übergegangen.
    Die Parteien (vorzugsweise ÖVP und SPÖ, die „Altparteien“) haben sich unser ganzes Land gekrallt und in „Pfründe“ aufgeteilt, die sie in „Erbpacht“ besitzen/besetzen! Beispiele: ÖAMTC – ARBÖ, Hilfswerk – Volkshilfe, Union – ASKÖ (+ASV f. FPÖ), Rotes Kreuz – Malteser, Pfadfinder – Rote Falken, … – Die „Standesvertretungen“, „Elternvertretungen“, der ORF, … werden von den Parteien besetzt – nicht etwa von den „Vertretenen“ gewählt!!!
    Da eine tatsächliche Umkehr zur verfassungsmäßigen „Obrigkeit Volk“ nicht in Sicht ist (von „Schalmeientönen“ VOR Wahlen abgesehen…) glaube ich, dass WIR Bürger/innen unsere RECHTE – nicht nur Bröserl! – einfordern müssen.
    Welche Wege zu dieser nötigen Korrektur der Entscheidungsprozesse in unserm Land klug + möglich sind, könnte in einem Diskussionsprozess auf EIGENDENKEN erarbeitet werden.
    Mein 1. und billigster Vorschlag:
    WEISSWÄHLEN darf nicht als „ungültig“ verworfen werden! – Es muss offiziell angeboten werden und in der Folge zu Mandatsverringerung führen!
    Weitere Vorschläge sind erbeten!

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